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  • Beat Jenny

Unsere „Autohaus-Strategie“… wo stehen wir in fünf Jahren?

Aktualisiert: 7. Feb 2019



Durch unsere Tätigkeit „in und um die Garagen herum“ stellen wir fest, dass die eingangs erwähnte Frage des Öftern nur „stiefmütterlich“, über „hinter vorgehaltener Hand“ bis zu „gar nicht“ oder „zu spät“ gestellt wird. Die Gründe sind unseres Erachtens so vielfältig wie es Unternehmungen und dessen Philosophien gibt. Einige davon spült es mehrfach an die Oberfläche – eine kleine Auswahl:


· Keine Zeit für „Planspiele“ und Theorien – das Tagesgeschäft hält genügend auf Trab


· „Strategien“ sind etwas für Grossunternehmen, z.B. für Importeure und Hersteller, um beim Automobil zu bleiben


· Sich vom Fluss treiben lassen – irgendwann wird das Meer schon sichtbar werden


· Eine „interne Nachfolge“ zeichnet sich nicht ab – mal sehen, was da von aussen, z.B. vom Importeur, von den Lieferanten, von den Mitbewerbern auf die Unternehmung zukommt


· Vielleicht fragt da mal jemand an, ob der Betrieb zu übernehmen wäre


· Gewisse „Hemmschwelle“, um nicht zu sagen „Angst“, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, intern wie extern zu kommunizieren und die Karten auf den Tisch legen zu müssen


· „Wir wussten uns schon immer zu behaupten, sind flexibel und anpassungsfähig“


· „In fünf Jahren? Keine Frage – da werden wir uns immer noch zu behaupten wissen – im Übrigen habe ich als Inhaber den Spass, den Drive und werde bestimmt bis mind. > 90 den Laden noch fest in der Hand halten…!“


Einige dieser Aussagen mögen nun übertrieben erscheinen – inhaltlich entsprechen sie aber immer wieder gemachten Erfahrungen.


Keine oder eine ungenügende Strategie zu haben wirft unter anderem folgende Fragen auf:


· Wie oft, resp. in welchen Abständen werden „Abläufe“, „Arbeitsweisen“, „Einkaufsverhalten“, „Leerläufe“, „Personalsituationen“ – um hier nur einige zu nennen – überprüft um eine optimale Rentabilität zu erreichen?


· Die letzten zwanzig Jahre haben mehr Veränderung in unsere Garagen-KMU-Welt gebracht als die letzten Hundert – wie schnell wird wohl die Zukunft Neues bringen?


· Vom sogenannten „digitalen Wandel“ über „alternative Antriebskonzepte“ bis zu „Industrie 4.0“, vom „immer kleiner werdenden Werkstattumsatz pro Fahrzeug pro Jahr“ bis zum „Wegwerffahrzeug“, von „gläsernen Kunden“ bis zum „mieten von Mobilität statt Fahrzeuge besitzen“, etc. – wie soll sich ein Betrieb diesen Herausforderungen stellen können, wenn die Führungsperson(en) weder Zeit noch Motivation aufbringen können oder wollen, die Informationen für ihren Betrieb zu bündeln um die (hoffentlich richtigen) Entscheidungen zu treffen?


· Welchen Eindruck bekommen die Kunden, wenn sie ihren Mobilitätspartner für die voraussichtlich nächsten Jahre auswählen möchten, wenn der Betrieb „ohne Strategie“ dasteht und immer auf’s gleiche Pferd setzt? – und…


· …welchen Eindruck macht der Betrieb auf die Mitarbeiter, die sich ihrerseits Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen (müssen), geschweige denn (gute) potentielle Mitarbeiter oder Auszubildende, die ein Betrieb auch zukünftig haben müsste um erfolgreich zu sein?

Der Blick von aussen, sich hinterfragen zu wollen und Neues anzupacken, kann entscheidend sein – so, wie eine Kugel angestossen werden muss, damit die Kegel ganz vorne, am Ende der Bahn, fallen.


Wir würden Sie gerne dabei unterstützen… .

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